,,Dentallupe" und Stammdaten - Management für Dental-/ Kieferorthopädie 

 

Einleitung

Regulierungen im Gesundheitswesen nehmen nicht nur in Deutschland permanent zu. Die Digitalisierung schreitet ebenso unaufhaltsam voran.

Die daraus resultierenden Anforderungen an das Management von Produktinformationen sind wichtiger als je zuvor.

Eine systematische Erhebung, Pflege und Validierung der eigenen Produktdaten ist Chefsache. Die Sicherstellung der Patientensicherheit bzw. Vermeidung von Produktrisiken sowie die Erfüllung nicht verhandelbarer Kundenanforderungen an die Produktdaten sind zwei wichtige Beispiele.

Um die Sicherstellung kümmern sich im Unternehmen mehrere Personen, notwendigerweise in unterschiedlichen Abteilungen. In einem sich rasant entwickelnden Umfeld ist die zuverlässige Sicherstellung, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, eine kaum zu bewältigende Aufgabe.

Wäre es da nicht sinnvoll einen Partner zu haben, welcher bei der Prüfung der Produktdaten zuverlässig an Ihrer Seite steht? Ein Partner, der sich zur Aufgabe macht, dass Besonderheiten des dentalen Marktes Berücksichtigung finden bei der Erstellung und Weiterentwicklung von Normen, Klassifikationen, Formaten etc. ? Ein Partner, der zudem die Möglichkeit bietet, als Unternehmen eigene Anforderungen und Wünsche in diesen Prozess mit einzubringen?

dentallupe-services stellen sich dieser Aufgaben für die Zahnmedizin als beauftragter Branchenpartner des Instituts für Datenvalidierung und Datenmanagement im Gesundheitswesen (IDDG e. V.).

 

Vorteile:

1. Sie erhalten inhaltlich validierte Produktdaten. dentallupe-services prüfen und zertifizieren Ihre Produktdaten nach etablierten Standards.

2. Die Produktdaten können in unterschiedliche Formate transferiert und Kunden oder Stammdatenpools zur Verfügung gestellt werden.

3. Aktives Mitgestalten in der Definition und Entwicklung branchengerechter Standards möglich und erwünscht durch Einbringen eigener Anforderungen und Wünsche.

 

 

Besondere dentale Anforderungen?

Strukturelle Besonderheiten

Im dentalen Markt gibt es viele mittelständische und kleine Unternehmen auf der Herstellerseite und große (teilweise international tätige) Handelsgesellschaften als Mittler zum Endkunden.

 

Materialeinsatz

Während Personalkosten ca. 35% der Einnahmen verzehren, belaufen sich die Materialausgaben für Praxis und (eigenes) Labor auf ca. 10%.

Material ist ausreichend, jedoch ist qualifiziertes Personal eine knappe Ressource, deren Einsatz wohlgeplant werden sollte. Eine Verschwendung von Personalressourcen durch fehlerhafte oder unvollständige Produktdaten ist nicht mehr akzeptabel.

Weitere Kosten sind die Fremdlaborausgaben, die knapp 30% der Einnahmen ausmachen. Diese enthalten einen großen Materialanteil.

Der Materialeinsatz in der dentalen Branche ist dadurch um ein Vielfaches größer als im allgemeinmedizinischen Bereich.

Genauere Zahlen können dem vom Statistischen Bundesamt publizierten Bericht zur Kostenstruktur bei Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Praxen von psychologischen Psychotherapeuten entnommen werden. (siehe unter www.destatis.de)

 

Während vom Statistischen Bundesamt für Arzt und Zahnarzt unterschiedliche Fragebögen zur Erhebung verwendet werden, wird bei der Definition für Materialaufwendungen nicht unterschieden.

Die Definition lautet einheitlich: "Materialaufwendungen in eigener Praxis, eigenem Labor und eigenem OP-Zentrum umfassen Medikamente, Verbandmaterial, Einmalabdeckungen, Einmalkittel, Messer, Chemikalien, Desinfektions- und Reinigungsmittel, Röntgenfilmmaterial sowie anderen Praxis- und Laborbedarf."

Dabei werden Medikamente und Verbandmaterial selten in der zahnärztlichen Praxis eingesetzt. Der zahnmedizinische Bereich hat jedoch eine Fülle von Materialien, welche nur in der Zahnmedizin Verwendung finden.

Abdruckmaterialien, kieferorthopädische Instrumente, Implantate und Zahnbürsten sollen nur exemplarisch genannt werden.

 

eCl@ss zum Beispiel ist der branchenübergreifende Produktdatenstandard für die Klassifizierung und eindeutige Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen.

Branchenübergreifend resultiert dabei jedoch, dass dieser auch für jede Branche angepasst werden kann bzw. muss. Wie vorher dargelegt, können die Klassifikationen für das Gesundheitswesen im Allgemeinen nicht für die dentale Branche genügen: „Kann eine Zahnbürste sachgerecht (nur) nach den gleichen Kriterien klassifiziert werden, welche auch für Medikamente und Verbandmaterial gelten und umgekehrt?“

"Warum ist eClass überhaupt sinnvoll oder notwendig?" mag man sich fragen.

Als etablierter Standard für Klassifikation und Beschreibung setzt eClass den Maßstab von der Beschaffung über den Vertrieb bis hin zum Controlling. In der Beschaffung dient eClass vorrangig der klaren Differenzierung von Produkten. Der Vertrieb ist bzw. wird zukünftig nur mit guten und standardisiert zu verarbeitenden Katalog- und Produktdaten arbeiten können und für das Controlling liefert eClass die Grundlage für ein detailliertes Berichtswesen.

 

dentallupe-services definieren in Zusammenarbeit mit interessierten Partnern die Definitionen, damit für die dentale Branche spezifische und damit praktikable Standards erstellt und weiterentwickelt werden können.

 

Medi-Tec GmbH (dentallupe-services)

ist ein auf den dentalen Markt spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Dresden.

Informationen zu Medi-Tec und praxis-upgrade

Mit der Software mawi.net hat Medi-Tec ein marktführendes Produkt im Einsatz, das die Materialwirtschaft in der dentalen Praxis und Klinik umfänglich unterstützt.

Für die Praxis ist die Anlage und Pflege der Produktdaten (Gefahrstoffe, Sicherheitsdatenblätter etc.) mit den verfügbaren Personalressourcen ein kaum zu lösendes Problem.

Produktdaten, die von Lieferanten zur Verfügung gestellt werden, sind oft nur rudimentär ("Preisliste") und müssen manuell mit großem Aufwand importiert werden.

Dabei zeigt sich regelmäßig, dass dieser Prozess auch auf der Seite des Produktdaten-Owners nicht schmerzfrei ist. Ist dies wirklich noch zeitgerecht oder gar zukunftsfähig?

Wäre ein zentraler, unternehmensübergreifender Produktdatenpool die Lösung?

 

dentallupe-services

dentallupe-services unterstützen den Ansatz des Instituts für Datenvalidierung und Datenmanagement im Gesundheitswesen (IDDG e. V.).

Die kontinuierliche Erzeugung und Verwendung von korrekten und inhaltlich validen Stammdaten sollen durch eine Stammdatenvalidierung mit anschließender Zertifizierung sichergestellt werden.

So erhalten die Stammdatenverantwortlichen ((i. d. R. Hersteller/Lieferanten) die Möglichkeit, vor einem Versand der Stammdaten diese durch dentallupe-services auf der Grundlage des IDDG e. V. Prüfungskonzeptes validieren/zertifizieren zu lassen.

So wird sichergestellt, dass „Versender & Empfänger“ immer die gleichen Stammdaten in den ERP-Systemen vorhalten, was eine dramatische Reduktion der Fehler im Austausch von elektronischen Dokumenten zur Folge hat.

Das Ziel soll also nicht durch die Installation eines zentralen Stammdaten-Pools erreicht werden, sondern über das Versenden valider Stammdaten in einheitlichen Formaten durch den Versender und unter dessen Kontrolle.

Welches System die Produktdaten-Owner für ihr Management nutzen (zentral, dezentral, Sternmodell, etc.) bleibt ihnen dabei ebenso uneingeschränkt überlassen, wie die Auswahl der dafür zu verwendenden Werkzeuge.

Die Prüfung der Stammdaten erfolgt dabei nach dem wissenschaftlich fundierten Konzept des IDDG. Das bedeutet, dass das Einhalten von Formatanforderungen, beispielsweise auf inhaltliche Korrektheit, geprüft wird.

Die allererste Anforderung für reibungslose e-Prozesse sind inhaltlich korrekte Produktdaten, die auf branchengerechten Standards aufbauen.

 

 

Schlussfolgerung

 

Einladung zur Zusammenarbeit und Teilnahme

[Anmerkung: Firmen, die unter Einbringung Ihrer Ideen und Anforderungen lieber aktiv gestalten, als nachher nur reaktiv zu implementieren, mögen sich an Herrn Ehrenburg wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)]

 

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