Artikelstammdaten als Basis für die Abwicklung von elektronischen Geschäftsprozessen

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen wird zunehmend auch für Geschäftsprozesse wie die elektronische Abwicklung von Bestellungen und zur Rechnungserstellung genutzt. Dabei werden innerhalb von Organisationen sowie über Organisationsgrenzen hinweg unablässig Daten ausgetauscht. Sowohl auf politischer als auch auf Verbandsebene gewinnt das Thema an Aufmerksamkeit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert bspw. im Rahmen der Initiative „Mittelstand digital“ das Projekt „Standards zur Unterstützung von eCommerce im Gesundheitswesen“, in das auch der BVMed (Bundesverband Medizintechnologie) als Projekt-Partner eingebunden ist.

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eStandards sind dabei die gemeinsame Sprache im elektronischen Geschäftsverkehr und werden für die Identifikation, Klassifikation, Transaktion sowie bei Prozesskonfiguration oder bei Austauschformaten benötigt. Der Ein- und Umstieg für Unternehmen in das Thema eStandards ist anfangs mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Mittel- bis langfristig überwiegen jedoch die entstehenden Vorteile durch effizientere und schnellere Abläufe der Geschäftsprozesse für alle Beteiligten aufgrund fehlerfreier Daten. Die Ausgangsbasis für die elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen bilden einheitliche und standardisierte Artikelstammdaten, auf die für Bestellabläufe, Rechnungsabwicklung etc. zurück gegriffen werden kann. Medizinprodukte unterliegen anderen Zulassungsregeln und besitzen heute noch nicht ein eindeutiges Identifizierungskennzeichen. Zukünftig wird dies mit der Einführung der UDI (Unique Device Identifier) auch für den europäischen Markt geändert werden. Valide und vollständige Artikelinformationen bilden die Basis für eine vollständige Abgabedokumentation am Patienten und sind somit essentiell für eine nachvollziehbare und lückenlose medizinische Dokumentation. Mit diesen Informationen können in Folge dann Zentralregister (Implantatregister etc.) aufgebaut sowie Behandlungsleitlinien unterstützt werden. IMS Health unterstützt seine Kunden im Bereich der Medizinprodukte, bei der bereits von Class.Ing und IDDG e.V. voran getriebenen Realisierung eines Projektes zur Stammdaten-Validierung und Zertifizierung durch den Aufbau einer zentralen IMS Health Artikelstammdatenbank. Eine solche zentrale Datenbank für valide Stamm- und Klassifikationsdaten im Gesundheitswesen unterstützt sowohl kontinuierliche Marktanalysen und bildet des Weiteren die Basis, um die Kernprozesse der Akteure – Kliniken, Hersteller, Einkaufsgemeinschaften, etc. - im Markt zu harmonisieren und zu optimieren. Die zentrale Datenbank wird unter anderem die UDI (Unique Device Identifier) / GDSN (Global Data Synchronisation Network) Konformität sicherstellen.

 

 

Bei Fragen oder Interesse an Informationen wie Sie das Projekt aktiv unterstützen können, kontaktieren Sie uns gern.

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